1. Kapitel „Kunst und Kultur barrierefrei nutzen“: Bearbeitung und Gewichtung der Maßnahmen (Workshop 16.5.2012)

Die Ziele zu diesem Themenbereich sind in der Rohfassung des Kapitels “Kunst und Kultur barrierefrei nutzen” bereits veröffentlicht worden: http://kep.public1.linz.at/rohfassung-kapitel-kunst-und-kultur-barrierefrei-nutzen/

Folgende Maßnahmen zu “Kunst und Kultur barrierefrei nutzen” wurden im Rahmen des Maßnahmen-Workhops präsentiert. Die zweite Tabelle listet als Ergebnis des Workshops die Ergänzungen und Veränderungsvorschlägen zu den vorgestellten Maßnahmen auf. Mit der abschließenden World-Café-Methode waren alle Teilnehmende eingeladen, die bearbeiteten Maßnahmen in Hinblick auf die Umsetzungsdringlichkeit zu gewichten und pro Kapitel einen Punkt zu vergeben.

a) Städtische Kultureinrichtungen und Veranstaltungsstätten informieren auf ihren Homepages in Form einer Checkliste über die barrierefreie Nutzbarkeit, Erreichbarkeit und Zugänglichkeit ihrer Gebäude

11 Punkte

b) Bei Genehmigungsverfahren für Kulturveranstaltungen im öffentlichen Raum wird ein/e ExpertIn für Barrierefreiheit beratend beigezogen

7 Punkte

c) Sozial- und Kultureinrichtungen intensivieren die Öffentlichkeitsarbeit zu Maßnahmen wie „Aktivpass“ und Kulturpass „Hunger auf Kunst und Kultur“

9 Punkte

d) Internationale Best-Practice-Beispiele zu Barrierefreiheit im Kunst- und Kulturbereich werden von der Stadt Linz laufend recherchiert und auf ihre Übertragbarkeit geprüft

4 Punkte

e) Bei bestimmten Kunst- und Kulturvermittlungsformaten kann der Bedarf nach Gebärdensprache angemeldet werden (wie Modell „Kinderbetreuung“)

1 Punkt

f) Einsatz einer leicht verständlichen Sprache bei der allgemeinen, publikumsbezogenen Kommunikation der städtischen Kultureinrichtungen

3 Punkte

g) Braille-Schrift bei Produkten zur Vermittlungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu ausgewählten Kulturformaten Linzer Kultureinrichtungen bzw. Angebot anderer Kommunikationsmethoden für stark Sehbehinderte oder Blinde (z.B.: Hörfilm, Audio-Guides)

1 Punkt

h) Entwicklung neuer Produkte des Linz Tourismus zur Information über barrierefreie Angebote und Maßnahmen im Linzer Kunst- und Kulturbereich

0 Punkte

Ergänzungs- und Veränderungsvorschläge aus dem Workshop zu den präsentierten Maßnahmen, die oberhalb angeführt sind:

a)
  • wenn Barrierefreiheit sozial auch einschließt
  • „Städtische“ streichen! So schreiben: Kultureinrichtungen in Linz …

1 Punkt

b)
  • statt „wird“ muss ein/e ExpertIn für …. werden!
  • „beratend“ weglassen!

 

c)
  • Sozial-, Bildungs- und Kultureinrichtungen intensivieren die Öffentlichkeitsarbeit. Sie verpflichten/bemühen sich zum Ausbau von Maßnahmen … zur Gewährleistung der Barrierefreiheit.
  • Öffnung für alle in Linz Lebende unabhängig vom rechtlichen Status (z.B. Inklusion von AsylwerberInnen)

2 Punkte 

 

6 Punkte

d) International und vergleichbare …, und der Öffentlichkeit verfügbar, zugänglich gemacht.

 

e) die Einbindung der Community wird dringend empfohlen.

 

f) grundsätzlicher Einsatz einer leicht verständlichen Sprache -> Restliche Erweitertung der Maßnahme löschen

 

g)
  • (?) gehört überarbeitet!
  • Braille-Schrift ist nur eine mögliche Kommunikationsart für Sehbehinderte (Großteil der Sehbehinderten können die Schrift nicht – z.B. bei Diabetes nicht möglich,… – akustische Informationen!)

 

h) barrierefrei = sozial miteinschließen

 

i) Mindmap:

  • Bildung
  • soziale Barrierefreiheit
  • kulturelle Codes
  • architektonische Veränderung/Reflexion
  • Kinderbetreuung
  • Veranstaltungs-Checkliste für soziale und „tatsächliche“ Barrierefreiheit

12 Punkte

 

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