Ergebnisprotokoll: “Intellektuelles Leben & Dialogfähigkeit” (17.4.2012)

17. April 2012, 16 bis 19 Uhr, afo architekturforum oberösterreich
Moderation: Andreas Schwandner, 7 Teilnehmer, Stiller Begleiter: Peter Leisch

Die TeilnehmerInnen wurden eingeladen in kleinen Diskussionsrunden ihre Visionen, Wünsche und Sehnsüchte im Themenbereich „Intellektuelles Leben & Dialogfähigkeit“ zu sammeln und auszutauschen.

Arbeitsauftrag:

  • Visionen – Wünsche – Sehnsüchte
  • Welche Visionen habe ich bzgl. dieses Themenfeldes für die Stadt?
  • Was wünsche ich mir von dieser Stadt?
  • Was wünsche ich in dieser Stadt?
  • Welche Sehnsüchte entstehen zu diesem Themenfeld?

Ergebnisse aus dem Themenworkshop „Intellektuelles Leben & Dialogfähigkeit“:

  • Lebensstilentwicklung
  • Social points
  • Selbstbewusstsein – eigene Sprache finden
  • Geisteswissenschaftliche Fakultät
  • Rathaus als Hotel der Stadt – diskursiver Charakter
  • Vernetzung / Verbundenheit zwischen den Institutionen

Aus den gesammelten Sehnsüchten und Wünschen konkretisierten die TeilnehmerInnen ein Bild mit Visionen, wie es im Jahr 2020 in der Stadt Linz tatsächlich aussieht:

Intellektuelle und kulturelle Angebote werden von den Menschen im alltäglichen Leben wahrgenommen und genutzt.
Die Stadt achtet darauf, dass unterschiedliche Gruppen in der Stadt unabhängig von Ansehen und Vorbildung ihr eigenes Leben und ihre Stellung in der Gesellschaft reflektieren können.
Jeder kann seine Fähigkeiten und Können anderen zur Verfügung stellen und von anderen lernen.

In Linz arbeitet ein kulturwissenschaftliches Forschungszentrum in der Tradition der „cultural studies“ zur Erforschung gesellschaftlicher Entwicklungen.
Das Zentrum steht dabei in vielfältigem Austausch mit Kunst-, Kultur-, Bildungs- und Sozialeinrichtungen vor Ort. Der Wissenstransfer findet über verschiedene praxisbezogene Methoden statt.

Linz hat ein „Hotel de ville“
Ein Hotel der Stadt, das Rathaus, Wirtshaus zwischen Straße und Zimmer ein Ort für Begegnung, Austausch und Entwicklung ist.
Das Hotel de ville ist wie ein Rave/Clubbing, ein mobiler Ort, der durch die Stadt zeiht und seinen BewohnerInnen und Gästen als kommunizierendes Gefäss zur lustvollen Verfügung für Entwicklung Zukunftsdepot und Innovationsturbo steht.

Linz ist eine selbstbewusste Stadt, bietet Raum und Zeit für intellektuellen Diskurs, der Sprachlosigkeit im Spannungsfeld von Denkluxus und ökonomischer Verwertbarkeit überwindet.

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